Monsterbacke



Gestatten, Monsterbacke


Peter "Monsterbacke" Theobold
Jahrgang 1966
Gelernter Reprograph und Raumausstatter
Selbstständiger Polsterer im eigenen Betrieb
www.decohaus.de

Historie eines Schraubers, the first 25 years...
Irgendwann dachte ich, arbeitest mal die automobile Vergangenheit auf,vielleicht interessierts ja außer dir noch irgendwen, wenn nich isses mir auch wurscht... aber solange meine interne Festplatte das noch aufm Schirm hat, sollte man es einmal niedergeschrieben haben...
Ich habe gemerkt das ich leider nicht von allen Autos die ich mal gefahren habe Bilder habe, das ist eben so und vielen von euch wird es denke ich ähnlich gehen. Von den ettlichen Kisten die ich die Jahre durch geschlachtet habe gibt es erstrecht keine. Wir schlachteten ja in den 80ern im wöchentlichen Turnus.. Freitag Nacht das Inserat gekauft und Samstags ging es los... Käfer, Minis, Vespas, alles was keiner wollte und meist nicht teurer war als 100 Mark wurde eingepackt.. Legendär damals die Vespakäufe: "was gibstn dafür?" Na, steht doch druff... 50... 50 Kubick für Fuffzich Mack!! " Ja gut nimm mit, Hauptsache weg... herrlich:-))  .. Einige meiner Bilder der schon digitalen Ära sind beim ersten Festplattencrash mit abgeraucht, irgendwie tragisch, ich kanns aber nicht ändern, vielleicht hat ja der Ein oder Andere Mitleser was fotografiert was er von mir kennt was nicht bildlich erwähnt is, dann her damit!!!

Ich versuche das Ganze chronologisch,evtl. schleicht sich nene Fehler ein, is dann halt so ;)

na dann wolln wir mal....
geht gleich los,vom allerersten Auto gibts kein Bild, das liegt daran das ich es nie fuhr!
Es war der geschenkte Simca 1100 Sondermodell LX meiner Tante der immer liebevoll von einer Düsseldorfer Fachwerkstatt über den Tüv gehunzt wurde und dessen Rahmen nur noch durch alte Nummernschilder gehalten wurde, so passierte es das der Wagen einfach durchbrach... natürlich als er schon neu in rot lackeirt war, Ehrensache.... ja, da merkte man schon früh das es mit der Technik seine Tücken hat.
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Als ich aber am 25.01.1984 den Führerschein bestanden hatte, genau an meinem 18. und Abends mit der Bahn heim fuhr stand am Wetzlarer Bahnhof mein wirklich erstes Auto, fertig für den jungen Bub...ein Schlachtschiff......

Opel Rekord C-L mit 1900er SH Motor Automatik und Schiebedach....kostete atemberaubende 150Mark damals vom Schrott aus Rentnerhand wegen einer durchgegammelten Bremsleitung und einem 2 Mark großen Loch im Kofferraum, weggeworfen!

man war der sonst noch Top!! den hätt ich heut gerne noch, er hielt aber nur so 6 Wochen, dann hab ich ihn in Nachbars Zaun gebohrt, Winter , Automatik, 97Ps und ein Fahranfänger sind eine doofe Mischung...
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so kam im März 84 bereits das 3. Auto und das war schon ein Käfer.... ein 1300er Bj. 69 frisch in rot lackiert. Ich hab ihn geliebt, hatte dafür aber nur 14 tage zeit ungefähr, es war eine schnelle Beziehung. Ich sollte noch die 5,5er Lemmerz lackiert bekommen und so schickte man mich auf Rudi Altig Gedächtnis Schlappen ins Rennen...was soll ich sagen...Pin Ball live.... mit hinten die Parkuhr gefällt und vorne tat ne Böschung den Rest....Nässe, Linkskurve den Berg runter, 44 Ps und Diagonalreifen in Verbindung mit einem Fahranfänger waren also auch nix... doof....
vom Käfer keine Bilder.
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Die junge Monsterbacke machte eine Ausbildung zum Reprographen und die Kohle war erstmal wech. Frankfurt City is Parkplatztechnisch eh nie der Bringer gewesen, also gabs nen Zweirad!!!Vespas fand ich immer toll, also ne Fuffi ne 50 Elestart eine Rennmaschine die ich liebevoll restaurierte aber mir eigentlich zu langsam war, hatte ich doch 84 den 1er Führerschein gleich mitgemacht offen wohlgemerkt....aber sie war voll MOD... das war für nen Vespafahrer damals wichtig!!

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anfang 85 lief mir dann meine erste PX über den Weg, die nach nem Unfallschaden billich zu haben war. Dem Schrauberwahn bereits verfallen sah die keine 3 Monate später so aus.....das war sozusagen mein erstes offizielles Fusseltuning-Projekt, auch wenn man das damals noch gar nich so nannte, aber damit entwickelte ich meinen ganz eigenen Schrauberstil..

ne P200E mit 17 Ps Polini, Polini Auspuff, King and Queen Sitzbank und GS 3 Backen hinten....
Das Bild entstand auf dem Vespatreffen in Schwerte...86 war das glaub ich??
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Vespa war geil.... entschied ich so und zur PX gesellte sich was, was früh aufsehen erregte.Kai, der Neffe meines Ex Chefs, ein begnadeter KFZ Meister fummelte mal in eine Fuffi nen PX Motor und verbreiterte die Backen das das passte... ne Smallframe mit dickem Motor sozusagen. Er hatte aber nie den Mut das Ding zu fahren. ich schon und für 400 Mack wechselte die Gute den Besitzer. mitte 85 machte ich dann den ersten Skelleton draus, damals in Deutschland noch ziemlich neu mit ner Vespa, die Engländer inspirierten da und da wollte man ja nicht hinten in der Ecke stehen!!! ich war auf 2-3 Treffen mit der Kiste, die Fahrten waren immer abenteuerlich, denn auch in das Ding hab ich nen Polini eingebaut, am Motor rumgefräst, etc. die dürfte so 19 Ps gehabt haben, übern Daumen....und Aufsehen erregte sie auch schon....speziell bei der Polizei, die sie mir dann mal wegnahm weil sie für ein kleines Versicherungskennzeichen "etwas" zu schnell war schnell hieß 1985 liegend im Windschatten hinter einem Golf1 GTI in der Isenburger Waldschneise 145 laut Tacho, mit mir Portion drauf!! naja, gab damal gepflegte 400 Mack wegen Urkundenfälschung, etc. aber den Roller bekam ich wieder:-)))
Meine Vespas haben übrigens eine eigene Kategorie bei meinen Schrauberaktivitäten..


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Dazu gesellte sich dann, man war ja mittlerweile Sammler... irgendwann ne 54er Hoffmann Vespa...

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kurz drauf kam ich an ne 160er GS 4, das seltene deutsche Modell... für 160 Mark, wir erinnern uns, Kubick gleich Kaufpreis.-))
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Dann kam die erste Rallye, ne 200er o.k, die war etwas teurer abern tolles Ding und das Letze in der Reihe ende 80 war ne quietschrosane GS3... tolles Ding lief super.
Die Sammlung wurde irgendwann mal aufgelöst und einige Teile gingen zum Hänschen Krüger nach Aarbergen , der dort früher sein erstes Rollermuseum eröffnete..
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Irgendwie war ichs satt mit den Rollern und dem Wetter, so gabs ende 85 wieder ein Auto, einen 76er Passat 1300, 55 Ps
ich schreib jetzt nix zur Optik, aber als junger Bub wars grausam, egal, die Kiste hatte Tüv und kostete 100 mack... warum bloß gibts davon kein Bild,hmmmm, der Bock war Schwimmbadblau gerollt mit weißen Anbauteilen... damit mußte ich zu Hause immer woanders parken, es war zu peinlich, so bleib der Passat ganze stolze 6 Wochen bei mir, ich bekam nen Mini aufgedrückt....
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Mein erster Mini, ein Special Bj.80,45 Ps 1100ccm, 2000 mark und bis dato mein teuerstes Auto und gleich mein Lerneffekt, das man sich für Autos zu kaufen kein Geld leiht!!! Warum? Die Kiste is kaputt und du zahlst immer noch, so geschehen dann als mir der Dreckskarren den ich so geliebt habe und ein Wurzelholz Armaturenbrett selbst furniert eingebaut hatte, Sportsitze, Lenksäule tiefergelegt, etc. nachts nach Überstunden an der Ampel einfach abbrannte... Rauch aus dem Armaturenbrett, schnell nach hinten die battrie abklemmen und ich vergesse nei die Worte des Beifahrers des 1er Sciroccos neben mir .... vergiss es der brennt schon....

so schnell kanns gehen und du fährst wieder Vespa:-)) war ja auch nie schlecht nur nass....
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der Nächste Tripp war ein Renault 16 TS mit Lenkradschaltung, ich glaube auch so 90Ps.... die hat man aber nie gespürt:-))
100mack für die Rübe grün metallic mit roter Haube vorne weil die originale beim Abholen im Odenwald aufsprang und sich über die Scheibe aufs Dach bügelte....doll. Der Kahn starb in Raten, erst brach die Aufnahme der Hinterachse aus der Karosse, wir haben gelernt, Franzosen rosten schneller als andere Autos! Dann fiel mit der hintere Schloßträger aus der Tür auf den Stiefel und ich ließ 20 meter weiter an der Tankstelle wo mein Kummpel Kai arbeitete die Tür einfach zuschweißen. Der finale Akt war dann ein hochgegangener Vergaser nach abgesoffenem Startversuch.... so Verbrauchtautos haben doch was:-)) leider kein Bild vom Renault.
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Was dann folgte war mein erster 1000er Simca. Autos meiner Kindheit in denen ich groß geworden bin....
ein 1000er in Rallye 2 Sonderfarbe Rallyegelb, atemberaubende 40 Ps, später auf 60 umgerüstet, rostete schneller als ich ihn fahren und schrauben konnte, der Rost war auch der Grund der uns trennte,sonst war der super, nee, stimmt eigentlich, getrennt hat uns die Polizei die mir mitten in Frankfurt die Stempel runterkratzte.. die sahen das nicht so sportlich wie ich. Eine Zivilstreife "stellte" mich nach einem 180Grad Handbremswendemannöver in Sachsenhausen auf Strassenbahnschienen auf einer Verkehrsinsel, Kelle, aussteigen, etc. naja, der Tüv war grade mal knapp über ein Jahr abgelaufen, die fetten Borranifelgen vom Fiat 130 mit 185/70/13 nicht eingetragen, aber der Wagen fuhr doch? Keine Ahnung was die hatten. sie wollten noch den Motor vorne sehen als ich hinten die Haube öffnete, wir trennten uns nicht als Freunde....die Polizisten und ich . Vom Simca trennte ich mich mangels Reperaturblechen, die es damals nicht gab....

dann lernte ich meine erste Freundin Andrea kennen die dann auch ihren Führerschein machte, kann man ja dann auch mal mit 20 tun.... sie bekam einen Käfer von mir und nem damaligen Kumpel zurechtgemacht ich kaufte mir zu der Zeit einen 1600er Variant Bj. 70 in L66B Tiefseegrün, ein eigentliches Polizeiauto was aber nie abgeordert wurde und so in den freien Handel kam . Der Wagen war aus erster Hand von nem VW-Meister aus Offenbach.....500 Mack und damit gings dann richtig los in der VW Sceene das war so gegen ende 86. Auf Treffen war ich schon früher, aber nur als Beifahrer, ich glaube mein allererstes Treffen war Mühlheim 86? da war ich als Besucher mit dem Simca, however, alles schon 3 Tage her und ich bin eh schon froh das meine Festplate das noch alls gespeichert hat, die in mir :.

Leider war der Vari rostmäßig ziemlich durch, also suchte ich nach nem Schlachter um die schlechten Bereiche rauszutrennen und den Vari damit zu retten, da lernte ich vom meinem Freund Stefan die rudimentären Schritte des Karosseriebaus, man was hatte ich Schablonen angefertigt, aber es wurde immer mehr, erinnert mich an den Rekord Kombi irgendwie*gg*....und es kam anders,klar.
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Parallel zum Typ 3 fuhr ich eine Zeit lang einen 68er Halbautomatik in weiß mit schwarzen Kotflügeln mein Bluesmobil sozusagen. den hatte ich gekauft für meinen 60er Saxomat den ich in Wetzlar mit meinem Kumpel Horst, den ich kenne seit ich 3 bin aufbauen wollte, als Oldie mit Schräglenker und dickerem Motor und klar, als Calloker der 80er was tierisch in war!!! Es kam nie soweit, Kollege Horst hat mich derbe verarscht und den wagen angeblich jemandem mitgegeben der ein Cabrio bei ihm kaufte incl. meiner neuen Kotflügel den Abschlußblechen, etc. ein etwas herber und teurer Schlag für mich damals immer noch als Lehrling der ich war, den ich mir bis heute gemerkt habe..... den Brief des Saxomats habe ich noch und mein Kollege Horst hat bis heute noch was gut!! waren also wieder 2 Käfer..... abgehakt, der 68? was passierte eigentlich mit dem 68er? Ehrlich, es ist mir entfallen..... *grübel*
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Zurück zum Typ 3....
Im Inserat damals fündig geworden kaufte ich einen 1600TL Automatik mit defektem Getriebe, angeblich... der stand ewig weit hinter Fulda aber mein Kumpel Wolfgang meinte wenn die Automatik eh futsch is können wir den auch ziehen... nagut, von 500dm auf 225dm gehandelt, 25 dm wegen dem vollen Tank! So zogen wir die Fuhre heim,mit nem Käfer vorne dran, her mit den Abenteuern . Auf der Bühne mit laufendem Motor und eingelegter Fahrstufe "D" am nächsten Tag staunten wir nicht schlecht als die Antriebswellen drehten aber die Räder standen.... die Verzahnung in den Bremstrommeln war nicht mehr vorhanden!! Austausch, Wagen wieder flott und zu schade zum schlachten, schon alleine weil er nahezu rostfrei war. Also den Bock mit den Variteilen auf Schaltung umgebaut, mache ich am Typ 3 nie wieder eine unsägliche Scheiße,fuhr dann aber.
Und der Wagen war sozusagen die offizielle publikumswirksame und medienverbreitete Sternstunde des Fusseltunings. Schwarz gerollt,beige Ledersitze und Rückbank vom Citroen CX Pallas, Fiat 127 Faltdach, High Jackers hinten, Verbreiterungen vom Mercedes 410, 7x15 et 0 vorne ,8x15 et -25 hinten mit L-60/15, 25 cm Lenkrad, etc, so gings los und wurde die kommenden 6 Jahre immer mehr verfeinert.....


Die Bilder entstanden auf dem Käfertreffen in Mühlheim am Main 1988

Der Sceenegewandte Leser erblickt den 412er Vari daneben, der damalige Wagen vom Hubert Averdung von den Kölnern, lang ists her....

Wie gesagt, die Bilder sind alle von Fotos abfotografiert, mein Scanner at den Schlappen in die Luft geworfen, der is ein gewesener Scanner... und liebe Kinder, Fotos sind das, was man früher auf einen Film belichten mußte, man freute sich wenn man auf einen 36er Film mal 38 Fotos gebracht hatte und man freute sich noch mehr damals wenn nach ner Woche warten im Fotolabor beim Abholen der Bilder auch was zu sehen war! Und wenns dann noch scharf gewesen ist, wars der Bringer!!Und billich war was anderes, nix Fotos aus Spaß, nix gleich anschauen und wieder löschen nix billich Kamera und keine Folgekosten, damals, so vor 25 Jahren, das war noch fotografieren für Männer ;)

Mit der Kiste hab ich die ein oder andere Kapriole geschossen, das ein oder andere Treffen besucht, meinen heutigen Schatz Marion mit kennengelernt die das Anfangs nicht immer witzig fand wenn dich beim Fahren jeder , aber auch JEDER angestarrt hat.... das war echt ne geile Zeit mit dem Ding, was ich dann allerdings mitte der 90er zerlegen konnte ohne Werkzeug, so durch war der . Die Front schmückte noch lange unser Wohnzimmer bis Marion irgendwann mal genug hatte, ich konnts verstehen....
Meinen Spitznamen "Monsterbacke" bekam ich ebenfalls in der Ära dieser Gurke... als ich auf dem Buggytreffen in Villingen Freitags auftauchte, das muß 89 oder 90 gewesen sein, frisch frisiert und gefärbt dort durstig im Festzelt einlief und mir Mex, ein Buggyfahrerurgestein mit ausgestrecktem Finger am langen Arm entgegenrief" hey, da kommt ja Monsterbacke... "......hm.. o.k, warum das? Nun, der Fruchtquark Monsterbacke war zu dieser Zeit ein recht neues Produkt was im Fernsehen mit einer bewegten Knetfigur beworben wurde , die nunja sagen wir es so, rein äußerlich , punkertechnisch einige Gemeinsamkeiten mit meiner Gestalt hatte.. da hatte ich mein fett weg... heute kennen mich mehr Leute als Monsterbacke als als Peter Theobold... nun, so solls dann  sein:-)) Ich hatte sogar eine zeitlang ernsthaft drüber nachgedacht mir das als Künstlernamen in den Pass zu schreiben, aber es gab zeitweise immer mal Situationen die ich mitbekommen habe, die mich das dann doch eher affig und peinlich erschienen ließen.. So, spätestens jetzt weiß auch jeder warum ich die Monsterbacke bin !
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Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin....
neben dem Typ 3 gabs ein Alltagsauto, meine damals erste VW Bus Doppelkabine T2b in blau mit gelbem Dach, ein ehemaliges Fahrzeug der Stadt Frankfurt, Garten und Friedhofsamt wo mein damaliger guter Freund Wolfgang arbeitete und desses Arbeitskollege den Wagen abzugeben hatte... derselbe von dem ich damals den Passat erstand... wir standen damals schon auf Busse, waren Punks und als wir eines Abends haarefärbenderweise im Fernseher vom Mauerfall überrascht wurden, zog es uns mit 4 weiteren Mitstreitern transit nach Berlin.... tolle Zeit mit dem Bus, vielleicht hat wer noch ein Bild???
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Unsere 2. Berlintour ließ uns alles Das anfahren, was wir beim ersten Termin schon ausgekundschaftet hatten, so kam es das wir einen Schrottplatz für Bullenbusseer aufsuchten auf dem Wolfgang damals spontan 4 Typ 4 Motoren bunkerte, soweit so gut, aber mit 6 Leuten gnadenlos überladen, was tun? Die Sperrmüll gekauft, eine Zeitung mit Inseraten, der Vorläufer des klassischen ebay :-))))) Ich kaufte für 200 Mark einen kompletten fahrbereiten zugelassenen VW 411 Limousine 2 Türre, SSD, Automatik mit 80PS.beschissen reparierter Frontschaden... ... cooler Karren, den ich zuhause angekommen gleich begann zurechtzumachen,sozusagen driving Restauration...  was mich abruppt stoppte , da ich ums verrecken keine Frontmaske für den Wagen bekam, also geschlachtet den Bock, schad!! Kaum 2 Jahre später in Baarlo auf der VW Euro lagen an einem Stand gleich 5 neue 411er Masken in NOS.. blöd, zu spät :-)) 

  Als Anfang 1991 Marion in mein Leben trat, meine Maus die bis heute meine seltsamen Hobby teilt,hatte sie kein eigenes Auto, sie fuhr die Familienschlurre von Muttern, nen E Rekord mit imposanter Dieselmaschine... das was wir heute Gehhilfe nennen und in dessen Bedienungsanleitng bei den technischen Daten in der Rubrik Beschleunigung steht: Nimmt Fahrt auf...  Der TL lief ja immer nur mit Händlerrot oder 5 Tages Zulassung, die es aber in den 80ern auch so lange gab wie die Versicherung die Deckungskarte ausgestellt hatte, so kam es nicht selten vor das ich den Bomber 4 Wochen bewegen konnte mit Kurzzeitrot!!! Ich glaube wegen mir wurde das dann geändert.
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  Im Alltag fuhr ich Jetta 1 GLI tief, breit, mit 7x15 R&H und 195/50/15 rundum schnelle Kiste, mit 5000DM  mein bis dato teuerstes Auto und leider technisch auch das Schlechteste, Drecks Einspritzer!!!



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Schon als Kind saß die kleine Monsterbacke in Buggys... Freunde der Familie haben sich Anfang der 70er entsprechende Spaßmobile als Bausätze aufgebaut. Beides waren Apal Jets. Kein Wunder das das für mich bis heute der schönste Buggy überhaupt ist.Also suchte ich was? Klar... mein damals bester Freund und Clubkollege Holmer fuhr Buggy und brachte mich völlig auf diesen Trip... und schnell wußten wir wo es was zu holen gab... nämlich das erste fette Lehrgeld für mich als Schrauber... der Schweinetrog stand bei Hamburg 15 Jahre lang in nem Garten aber blind vor Buggygeilheit wurde die Kiste damals für 1500 Mark geholt quer in nem gemieteten Sprinter.... nur um sie ca. ein Jahr danach aufzukehren und zu entsorgen, die Halbwertzeit des Kunststoffes war erreicht und man konte Fetzen der Karosse mir bloßen Händen rausreissen... aber ich hatte einen Buggy:-))



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Inspiriert von Olafs damaligen Käfer aus Mühlheim fand Marion Seeblau als Farbe super worauf wir fortan nach einem Krabbler suchten der diese Farbe trug  und da ergab es sich von Bekannten einen frisch restaurierten 65er zu übernehmen, der sonst völlig original war, klar das konnte so nicht bleiben!!




das war gegen Ende 91, da hab ich den Wagen im Winter komplett umgebaut mit VVA,und als einer der Ersten mit 195/50/15 vorne.... (225/50/15 auf 7x15et 16 hinten, ohne ziehen, ja, mit schmaler Hinterachse ging das)... das war auch irgendwie fusseln auf hohem Niveau, der Wagen war es wert, recht dezent aber vorne ziemlich tief für die damalige Zeit!!

Speziell innen bekam der Wagen seine Kur und ich hatte seinerzeit mit Polsterei noch grad gar nix am Hut! das kam viel später erst. Und so sieht das dann auch entsprechend aktuell aus...,



Der 65 ist übrigens mit meinem Buggy der Wagen der mich am längsten begleitet, den haben wir immer noch, auch wenn er jetzt seit bestimmt 20 Jahren nur steht, seine Zeit wird wieder kommen, versprochen!! Jeder der den Wagen noch aus seiner Anfangszeit kennt weiß Bescheid was es mit dem Pfeil in der Rückenlehne auf sich hat
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Da mir mein Jetta auf den Sack ging und sowieso mal wieder zeit war was altes zu fahren, lief mir eine sogennate Clubhure zu, ein 63er Stufenheck Typ 3, den im Verein keiner lange hatte. Mir gefiel er , er war nahezu rostfrei und war aufgrund eines leichten Heckschadens billig zu haben... Ich richtete das alles wieder und der Hobel bekam nen Typ 4 verpasst nebst einigen "speziellen Änderungen" versteht sich, denn die 80er und frühen 90er waren bunt, sehr bunt.. war ne geile zeit und eine extrem kreative dazu.. man probierte viel aus.. die Schweder waren da Vorreiter.. natürlich wurde dann der Stoff damals bei Ikea gekauft:-)) Bereits 1991 begann ich mit dem beziehen von Anbauteilen mit Stoff , versiegelte diese mit Klarlack und machte die damit völlig wetterfest.. und ich war wahrscheinlich nicht der Erste der das gemacht hat.. über  20 Jahre später meint man das neu zu erfinden... merke.. es gibt nix Neues mehr es sind immer nur vielleicht Neue Interpretationen ... aber wenns hilft sich interessant zu machen, warum nicht...
























Der Typ 3 begleitete mich ne gewisse zeit, der Jetta ging im Tausch gegen einen Simca 1100 City-Laster, ein saupraktisches Auto mit riesen Ladezone, ein parktischer Franzose in einer Zeit wo so Firmen wie VW und Opel lange noch nicht dran dachten, Caddys, Combos und anderes Gezumsel zu bauen... wir zogen mit dem Simca um, schliefen drin und irgendwann verlies er uns richtung Rumänien...

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Der Simca ging, weil ich endlich das gefunden hatte was ich lange suchte eine VW Bus Doppelkabine T2a Bj. 71, also die Version die es nur ein Jahr gab mit schon Scheibenbremsen aber noch dem alten Heck... lange gesucht und vor nem Laden in Raunheim gesichtet und nen Zettel drangehängt. Abends kam schon der Anruf und 3 Tage später war sie mir... von der Feuerwehr Hofheim Marxheim mit gerade 30000km. ganz gut in Schuß... Das war unser neues Alltagsauto, den sogar Marion irgendwann gerne fuhr.

Das Bild ist übrigens in Spa Francorchamps entstanden auf dem allerersten Treffen dort, nachdem es in Petite Rechain zu klein wurde... damals war die Veranstaltung kaum größer als der große Platz und der untere Wald... für die die sich da auskennen und die Ausmaße jedes Jahr mitkriegen:-) Ich (rechts) hieve gerade meine Skelleton Rallyvespa mit einem ehemaligen Clubkollegen zur Heimreise wieder auf den Bus

Zu dem Bus hatte ich ne Menge doller Ideen die ich dann irgendwann umsetzte un die sich teilweise heute im Hot-Wheels Bus wiederfinden... glattgelutscht war wichtig, Kanten weg, Nähte zu, DTM Style Lufteinlaß , Scirocco-Einarmwischer und Umbau auf Ford V6 mit 2.8ltr. um nur ein paar Dinge zu nennen



Leider wurde der Wagen nie richtig fertig. Er zog zwar Anfang des neuen Jahrtausends noch mit zu mir nach Wetzlar, wo ich die Karosse dann aber irgendwann von so ner Zecke abgeschwätzt bekommen habe, die sie ohne Geld dabeizuhaben auflud und mir was weiß ich versprach, das Ding ist bis heute nicht zu Ende bezahlt, der Blitz soll den Pisser, der bis heute kein richtiges Bein auf den Boden bekommen hat beim scheißen treffen .. ich habs einigermaßen sportlich als Rache dafür abgehakt, das die junge Monsterbacke auch hier und da eine Arschkrampe gewesen ist. Jugendsünden auf die man nicht immer stolz ist.
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Eines Tages war am Schweißgerät mal wieder die Gasbuddel leer und ich mußte nach Niederradzum Tausch... nebenan damals ein Jugoslawischer Fähnchenhändler De-Luxe un d was sahen da in der Ecke meine ewig verblitzten Augen? Nen Buggy... och! Nein! Ahhhhhhhh... 3800 Mark stand da dran, der Kahn ziemlich runtergekommen und dazu noch Candy-Apple Red... *schauder*, das ging gar nich... Innen total verschimmelt, stand er doch über ein Jahrzehnt auf nem Tankstellendach in Frankfurts Hanauer Landstrasse... alle Papiere waren da und nach ner halben Stunde Verhandlung wechselte der Wagen für 1100 Mark incl. Anlieferung den Besitzer.. 2 Wochen später fuhr er und wurde für einige Jahre zunächst günstig zurechtgemacht.



Es dauerte einige Zeit bis ich rausbekam was ich da überhaupt hatte, es sah aus wie ein Karmann GF aber es war irgendwie keiner.. bis mir in Hardert auf dem Käfertreffen ein weiteres genauso verwegenes Modell über den Weg lief, dessen Besitzer die Historie in Schrift und Bild bei sich hatte... das warn toller Nachmittag.. Ich habe also einen VW Bröcking, Typ *GF*, das Meisterstück eines Kunststofformgebers aus dem Hause, die bislang nur Öltanks aus GFK produzierten und sich fortan auch im Automobilbau betätigten.. 3 Stück soll es von diesem Modell nur gegeben haben, weitere 5 Stück mit anderem Namen und anderer Fronthabe. Mittlerweile ist der Wagen nun auch schon wieder seit 14Jahren nochmal neu gemacht, wird immer wieder verfeinert und verhätschelt und wird mich nicht mehr verlassen...
Der Buggy hat ebenfalls eine eigene Kategorie...

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Der Alltag mußte bestritten werden, ein neuer Untersatz mußte her und so lief mir mal wieder ein Opel über den Weg, ein Kadett C Caravan 1.2S mit 60 Ps. und Automatik, die nach ca. nem halben Jahr die weiße Fahne hisste, prompt nach einer langen Schicht in Höchst als Küchenjunge wo ich zu der Zeit arbeitete und spontan alle Vorwärtsgänge dem Streikaufruf folgten.. super!!! 10km. rückwärts nach Hause ins damalige Eddersheim.... wasn Ritt, aber es ging, nachts um halb2... die Genickschmerzen begleiteten mich ca. eine Woche, das Automatikgetriebe fortan nicht mehr, der Wagen wurde Schalter und durfte 6 Jahre und ettliche Kilometer und Reisen bei uns bleiben.



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Ich hatte ja noch diesen 63er Stufenheck andem ich die Lust verlor und den ich in einem Spontananfall tauschte damals gegen einen mit Typ 4 bestückten ganz nett gemachten Käfer 1303 . Hatte so 90 Ps, ging ganz gut, war ne Diva, hatte ab und an seltsame Momente machte aber schon Spaß....



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es war ein paar Wochen vor Ostern 1993 und ich wollten meine Süße überraschen und da bot sich ein Mini an... o.k, ich hatte nicht die besten Erinnerungen an Engländer aber vom Fahren her war der Mini immer klasse... ein Special mit 1100ccm.großen Vergasern und gemachtem Kopf flog mir günstig zu von einem der aufgab weil der die Hütte nicht zum laufen brachte.. waren ca. 60 Ps und für kleines zog ich ihn an Land um ihn heimlich nebenher fertig zu mchen, was gut klappte... ein wenig holprig wars und der Name Eyecatcher des Minis war Programm, hatte es die Kiste doch eines Tages auf mein Augenlicht abgesehen, als ich beim Heckfensterausbau mit dem Schraubenzieher abrutschte und mir den ins linke Auge steckte... hmpf... , Glück gehabt,ein künstlicher Tränenkanal war das Ergebnis gepaart mit einem einwöchigen Klinikaufenthalt der spannender kaum sein konnte...ich wollte da weg, ich hatte doch keine Zeit!!! Pünktlich an Ostern jedenfalls stand das kleine Ei in der Garage...



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Marions Mini war bis Dato unser größtes Groschengrab, in kein Auto hab ich mehr Kohle gesteckt. Das waren spannende 5 Jahre die uns mit dem Wagen begleiteten. Die Bilder enstanden kurz vor einem großen Fehler den ich gemacht habe... ich hab den Bock geschlachtet und die Teile verkauft. ich konnte gar nicht so schnell schweißen wie der Kübel zwischen 2 Tüv-Perioden sich angestrengt hat zu rosten und immer mit Erfolg.. ich wollte nicht mehr.. Das Resultat ist bis heute immer ein jammerndes "Mini" mit dem ausgestreckten Finger wenn wir unterwegs einen sehen.. Ich bin mir bewußt das ich irgendwann nochmal ranmuß und son Ding muß wieder her... *seuftz*... Man sieht es im ersten Minibild links schon, den Nachfolger den ich für meinen Schatz auch wieder heimlich gebaut habe, nen Kadett B Bj. 70, erster Hand vom Schrott. kein Rost, 300 Mark, umgebaut auf 2.2ltr. Rekord E Technik incl. Getriebe und Bremsen.... Steinmetzfahrwerk, 8 x13ATS-Lexmaulfelgen 75% Sperre... lief wie Hölle... Neee, das is assich, da steig ich nich ein waren Marions Worte als sie den Wagen erstmalig erblickte... ich guckte schön dumm und war brummelig und dachte o.k, dann machste den halt für dich fertig... und schon war ich 2 facher Kadettfahrer..




Es gibt Neuigkeiten zum Kadett !!!
Nach 18 Jahren rief mich neulöich Jürgen, der damalige Käufer des Kadett an und fragte mich tatsächlich ob ich mein Kadettchen nicht wiederhaben wolle... ach, natürlich will ich.. ich hab ihn ja oft dran erinnert wenn wir uns mal gesehen haben ... und nun ist es soweit.. ich habe den Kadett nch 18 Jahren Standzeit in einer Frankfurter Garage zurückgekauft und in den Heimathafen geholt wo er sich ab sofort der Reanimation unterwirft..
Natürlich bekommt der Kadett seine Eigene Kategorie...
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Den Opel im Winter fahren wäre selbstmord gewesen, den Käfer wollte ich nicht mit den breiten Socken, es mußte eine Winterkarre her.. und da noch einiges an Teilen über war vom Typ 3 lag es nahe das es wieder einer wird.. irgendwie gab es die damals noch an jeder Ecke, in jedem Agregatzustad und jedem Preis .. meine Wahl fiel  auf einen 69er Stufenheck, leider Automatik, die mir natürlich, wie sollte es auch anders sein mal wieder verreckt war, diesmla wars aber der Rückwärtsgang, das war ja nich ganz so schlimm:-)) Miamiblau fand ich damals schick. Lacjiererfreund Olaf übernahm das seinerzeit , sah klasse aus, gepaart mit einer Echtlederausstattung vom Schrott in Mausgrau eines Chrysler Le Baron, natürlich elektrisch verstellbar:-))



warn  schicker Hobel, den aber unsere Frankfurter Freunde mit starkem Migrationshintergrund immer als Trabbi fehldeuteten... Arschkrampen.. hab ihn nach 2 Jahren verkauft:-))
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Mein Kumpel Burkhard gab endlich seinen bis zur Unkenntliuchkeit versauten Apal Jet Buggy ab, den hätte ich ettliche Jahre früher haben können, wäre ich 10 Minuten schneller am Telefon gewesen damals, er hatte ihn mir mit Motorbrand vor der Nase weggekauft.. Schurke:-)) Cool an dem Teil war der Umbau auf 5er BMW Doppelscheinwerfer, das machte den Buggy vorne noch tiefer ich stellte ihn ansonste Karosserietechnisch wieder einigermaßen original her..,

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Zwischenzeitlich hatte ich mir den 34er Karmann schön geguckt, lange vor dem Run auf die Dinger und ich fand einen früher 63er für sehr faires Geld den ich direkt vor dem Umbau zum Slalomfahrzeug rettete... einzig die Schweller waren damals mies gechweißt. Damals gab es noch keine Repros und ein Profi aus der Pallz wollte 1200 Steine pro Seite... also Brocken verkauft und später auch den Wagen, der bis heute  als Restaurationsprojekt in wechselnden Hallen rumvegetiert und leider immer mehr verkommt, weil viel zu teuer... der Clubkollege der ihn von mir erstanden hatte, hat ihn auf 911er Technik begonnen umzubauen und im Heckbereich umgeschweißt.



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Marion wünschte sich immer mal wieder einen Streaker....irgendwann lernte ich durch eine Teilesuchanzeige die Mainzer Käferriege kennen, von denen mir Oli einen guten 1303 zum Streaker umgebaut anbot... das klang gut, das sollte was für meine Maus werdenNatürlich wurde der erstmal  höhergelegt, Ford V6, Faltdach etc. das war ein Plan.. o.k, die Papiere bekam ich nie für den Wagen, einfach weil es wohl dann doch nie welche gab, aber das regelte sich auch.. wie das Schicksal so spielte kam eine vertrickste Hallensituation dazwischen die mehr als unschön und intrigant ausging, man lernt eben nie aus, aber immer was Neues dazu... ich mußte mir neue Räumlichkeiten suchen und das Projekt stockte...



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Ein fauler Sonntag im Hause und plötzlich klingelt das Telefon...Heinz fragt ob ich Bock hätte auf nen A -Commo Coupe? Ein Freund des Anrufers braucht dringend Geld, für Erbschaftssteuer und da soll ein frisch restauriertes Auto gehen... schon war der Sonntag futsch, wir unterwegs zur Bank, Kohle holen und nanu, schon wiedern Opel? Tolles Auto, frisch gemacht, sehr günstig , ach was, lächerlich billig...Für mich ist das Commo A Coupe das schönste Coupe auf dem deutschen Markt...  Marion hat ihn geliebt und ist zu ihrer Lufthansazeit damit auf die Arbeit gefahren, er stand ja dort sicher tasüber im Parkhaus... schöne Anekdote...als sie von einem Mitglied irgendeiner Opel IG auf den Wagen angesprochen wurde, sagte sie nur, och, das is mein Winter und Allltagsoldtimer... Die Antwort im Sommer fahre ich nen schönen alten Käfer, ließ den Mann auf die Frage danach fast in sich zusammensacken...hehehe.. wär ich gern dabei gewesen...



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mal wieder übers Inserat fand ich ein weiteres Rekord Coupe, was in Wiesbaden länger geparkt und mit Abholscheinen garniert war.. Eine motortechnisch fiese Karre mit nem aufgeblasenen 3 Liter und fetten Vergasern.. cool, das sollte die Antriebseinheit für unseren Commo werden... das Ding ging wie Hölle, die hinteren Reifen haben ihr Profil komplett auf dem Werkstatthof gelassen... witzige Sache am Rande... alle 4 Reifen waren von lustigen Zeitgenossen plattgestochen... mit ner dünnen Nadel seitlich... als ich nach schwerstarbeit alle 4 mit ner Fußpumpe wieder voll hatte lokalisierte ich die Löcher und stopfte sie indem ich Blechtreibschrauben mit Karosseriedichtmasse reindrehte.. hielt die 50km. Überführungsfahrt und die komplette Standzeit bis zur Schlachtung..


Natürlich wurde aus dem Umbau nix, beide Wagen fielen der Umzugsodysee zum Opfer.. das Herz des Fiesen werkelte danach Jahrelang bei Kumpel Markus in nem D-Rekord Caravan, der A Commo ging in den Besitz eines Musikers bei uns auf dem Werkstatthof, der ihn jahrelang weiterpflegte und irgendwann weitergab.. es gibt ihn wohl noch, aber er soll leider arg runtergekommen sein, schade..
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Parallel dazu werkelte ich an einem neuen Alltagsflitzer.. einem weiteren C Kadett Kombi, andem ich Schweißorgien verbrachte und ihn auf 2 Liter Omega Technik umbaute, die C-Säule entfernte... er zog mit mir in meine neue Halle nach Okriftel aus der ich ihn dann nahezu verschenkt habe, weil auch hier mal wieder ein Mietverhältnis zerbrach aber das ist eine andere Geschichte...

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Der nächste Versuch meiner Maus einen Streaker oder wie hier einen Baja zu bauen , scheiterte abermals... es scheint irgendwie verflixt zu sein, denn immer wenn ich beginne einen solchen Käfer aufzubauen, gibts Ärger mit dem Mietobjekt.. relativ frisch umgezogen von Leeheim nach Okriftel mit Sack und Pack, machte ich gerade in der Haupttageszeit meine Umschulung zum Raumausstatter, wohlwissend mich nach der Prüfung zumindest teilselbstständig zu machen.. In Okriftel stand ein risiges Gewerbeobjekt jahrelang nahezu leer, es gehört nach nem Konkurs der Bank. Irgendwann kam wohl die Idee auf, Kleingewerbe dort anzusiedeln um das Anwesen zu beleben, einige Hallenteile waren bereits belebt. so kam es das ich dort eine Fläche von fast 500qm anmietete zum fairen Kurs, holte noch 2 Kumpels dazu und los gings.. Mein bis dato Erspartes floss in den Aufbau meiner Firma, Wände abteilen, Ausstattung, etc. das war irgendwie alles zu perfekt und lief ein Dreivierteljahr traumhaft, bis es einem ortsansässigen Gas-Wasser-Scheiße Mogul, der in Bevölkerungskreisen dort auch als der heimliche Bürgermeister gehandelt wird und Immobilientechnisch dort alles an sich reißt was 4 Wände und ne Tür hat, auffiel das sich da was tut und man da doch allen Anscheins nach Geld umsetzen kann... es kam wie es kommen mußte, das Gelände wurde von der Bank verkauft, der Käufer legte sich sofort mit dem Brandschutz an, die Begehung wurde untersagt, Verträge gekündigt, aber alles lief weiter wie bisher, etc. tiefer wollen wir in die Materie nicht einsteigen nur soviel, wenn heutzutage noch mal ein Drecksack auf mich zuläuft mit ausgestreckter Hand und mir was von Handwerkerehrenwort erzählen will... da scheiß ich drauf!!
Diese bislang schlimmste Eskapade hat mich eine fette 5 stellige Summe gekostet, die Halle mußte innerhalb 14 Tagen geräumt werden, die Auflösung der Werkstatt und meiner neuen Firma kam nahezu einem Brand gleich, mal abgesehen von den Nutzniessern und Eckenplünderen die das auf den Plan gerufen hat. Da wurden Fahrzeuge mit gehörigen Werten geschlachtet und sich die Teile mit einer Selbstverständlichkeit einverleibt, veräußert oder gebunkert, ich darf im Nachhinein nicht mehr drüber nachdenken, darfs aber auch nicht wirklich vergessen, das Gerichtsverfahren zwischen der Bank und dem neuen Eigentümer wird noch einige Jahre laufen, einmal bin ich bei der gerichtlichen Zeugenvernehmung vom Anwalt schon blöd angemacht worden, weil ich mir nach ca. 8 Jahren nicht mehr alles habe merken können... will ich auch nicht mehr, ich will das verdrängen... naja, jedenfalls mußte damals einige Fahrzeuge die ich damals nicht habe spontan  bei Freunden unterstellen können die Platz hatten, verschrotten oder verkaufen müssen, als da waren: 
1 Buckelvolvo, der C Kadett Kombi mit Omega Technik, Der Apal Jet Buggy, Marions Mini, Ein 68er Käfer Cabrio,ein B-Kadett Kiemencoupe, VW Typ 3 Variant Kurzschnauzer mit SSD, 1 C-Kadett City, der unten abgebildete Baja-Käfer Bj. 60 und ein Wohnwagen Eriba Triton...
An dieser Stelle will ich es nochmal schriftlich erwähnen und mich bei jenen bedanken die mir damals für meine wichtigsten Fahrzeuge Unterschlupf gewährten als da wären meine Freunde Clemens und Rene und die Kikki, auf deren Hof in Freimersheim ich nach der Odysee dazu auch übergangsweise schrauben durfte.

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Inmitten dieses Chaoses, man hat ja nicht schon genug um die Ohren, trat mal wieder eine Doppelkabine in mein Leben, ebenfalls eine T2a.... mittlerweile war ich soweit, das ich sowas durchaus auch mal im fast Originalzustand fahren würde...
Der Verkäufer und ich waren uns schnell einig und für ein faires Geld wechselte die Doka von Stuttgart nach Eddersheim. Gefahren habe ich sie nicht wirklich lange. Ich stellte sie mitten im Umzugvon Eddersheim  nach Wetzlar zum  Karosseriebauer und holte sie nach Jahren endlich heim...

In einer Verkettung von Tauschaktionen habe ich den Bus summa summarum knapp 6,5 Jahre nicht mehr zu Gesicht bekommen....als ich ihn vom Lackierer der ihn alleine 5,5 Jahre hatte endlich lackiert holen durfte war er in der Grundkarosse fertig, aber die meisten Anbauteile fehlten. Ich begann mit der Montage und verlor nach weiteren 1,5 Jahren final die Nerven und verkaufte das Ding an Markus und Sabine zum Schadensbegrenzungskurs...









Die Heck und Tanklappe gabs nach 1,5 Jahren dann noch fertig lackiert, Ladebordwände und Stoßstangen hat man leider nicht mehr geschafftz in 7 Jahren zu lackieren, die übergab ich dem Käufer völlig unberührt., Letzendlich war der Lackirere dann noch sauer auf mich, wollte er den Bus doch selber gerne kaufen wenn ich ihn  loswerden wollte.. ich wiederrum wollte ihn aber für die grandiose Schnelligkeit nicht noch belohnen ... ich glaube nicht das er es verstanden hat... egal. Schade, warn schönes Ding, fristet momentan sein Dasein in ner Garage, aber ich bin fest überzeugt irgendwann sehe ich sie fertig:-)) Markus, gogogo!!!
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Was nun folgte war der Umzug in meine alte Heimat nach Wetzlar.... ich renovierte 2 Stockwerke in meinem Elternhaus und fand meine bislang tollste Werkstatt die ich  seit 13 Jahren bewohne und die kaum 1km. von zu Hause entfernt ist. Die Streakerbausätze habe ich beide noch, ich traue mich allerdings bis heute nicht,. wieder so ein Auto anzufangen, ich brauche solche Dejá- Vu"s nicht *ggg*...
Meinen Frust aus der Situation schraubte ich mir von der Seele mit einem 65er Käfer den ich zu einem der allerersten deutschen Volksrods mit Zulassung umbaute, genauer gesagt war es der 2. Mein Freund Clemens baute seiner damaligen Frau Astrid den Ersten und weil mir das so saugut gefiel bekam ich die Erlaubnis das auf meine Art nachzubauen.,.. Dabei flossen einige Merkmale der ersten Monsterbacke, dem 1600 TL wieder ein, der damals in der Szene recht beliebt war und viele traurig waren als ich ihn schlachtete...













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Mitten in der Umzugsodysee rappelte mal wieder das Telefon... Heinz wußte irgendwie immer genau wen er anrufen muß, für welches Angebot... "du stehst doch auf Buggys, brauchste noch einen ? Hier muß einer schnell weg "... Scheidungsopfer und der ehemalige Schwiegervater will das Ding auf seinem Grundstück nicht mehr sehen, was sein nicht mehr Schwiegersohn sich seinerzeit zu Studienzeiten aus USA mitbrachte um es hier zu restaurieren... Solche Geschäfte waren immer cool... in Langen angekommen, stand er schon beim Heinz im Garten, keine Ahnung was das ist, sieht ein wenig aus wie ein Ledl2, Haube und Details stimmen aber nicht... ich habs bis heute nicht rausbekommen..selbst meine Hamburger Buggykumpels die seit 40 Jahren Buggy fahren und schrauben, zuckten mit den Achseln, wir einigten uns auf amerikanisches Hinterhof-Laminat.... . der Buggy wechselte für 800 Mark den Besitzer, ich hab das Ding immernoch, irgendwann bastel ich den mal fertig... auf den Bildern sieht man bereits wie ich ihn beschnitten habe, so zu ging der ja gar nicht..



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Es muß kurz nach der Jahrtausendwende gewesen sein, als mein damaliger Arbeitskollege Klaus mich morgens mit den Worten begrüßte "ich hab dir mal alles ausgedruckt was bei ebay zum Thema VW angeboten wird... das waren damals so 700 Seiten Papier... heute wärs wohl ein ganzer Wald...naja, Papier durchschauen war dort mein Job, zuständig für Retouren,Reklamationen, Gutschriften und Messeware, hatte ich einen Teilzeitjob neben meiner beginnenden Selbstständigkeit bei einer Partyartikelfirma..also beim Frühstück das mal begonnen durchzuackern... recht gelangweilt stieß ich so bei Seite 14 auf einen Kübel... geschweißt, lackiert, Chromfelgen, Rammbügel Eigenbautrittbretter...Verdeck mit Gestänge fehlt, Tüv abgelaufen...  ... ich steh gar nicht so auf Kübel aber DER... der is ja mal hübsch ...1800 Mark Startgebot... stand seit ca. 10 Stunden drin... damals hat ebay noch Spaß gemacht, der persönliche Kontakt wurde gepflegt, man gab seine Telefonnummer in der Auktion mit an.. kurze Rede, 3 Tage später hab ich ihn geholt, 2000Mark, Top Deal... habe ich heute noch,
der Kübel hat als Projekt ne eigene Kategorie...





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Ich hatte mich in Wetzlar so langsam eingelebt, etabliert und klimatisiert, die Halle war soweit eingerichtet, zu Hause lief alles in geregelten Bahnen und die Firma stand auch, da konnte man sich ja dann auch mal wieder dem Hobby zuwenden, nich nich???
Die erste Frau meines Freundes Rene, eine "von"... stand mehr auf Porsche als auf VW.. ein Käfer war ihr zu popelig.... Renes top aus Neuteilen aufgebauter 67er mit 2.1er Typ 1 und ner Menge Schnickschnack, entsprach nicht den Vorstellung der jungverheirateten Dame..ihr Alltags-Golfcabrio verperrte die Garage während auf dem Käfer vor dem Haus 50cm. Schnee lagen... das war kein Autoleben... der Käfer mußte einem Kompromiss weichen und wurde durch einen sehr schönen 914 ersetzt, ein fast schon Porsche :-)))) Der rote Bucklige kam zu mir und zog in Wetzlar ein und passte gut zum 65er von Marion...die nächsten Jahre verhätschelte ich das Ding ,änderte nur ein paar Details und veredelte ihn innen... ich behielt ihn rund 10 Jahre und gab ihn in Jo"s gute Hände wo er im Schwarzwald ein neues zu Hause gefunden hat... nur den Motor behielt ich, der wird sich demnächst im Buggy wiederfinden.. Der Teufel steckt wie so oft im Detail und so kam es das auch die Frau "von" bald danach Geschichte war , so kanns gehen.... da aller guten Dinge 2 sind, fand Rene seine neue Liebe und da war es für mich irgendwie selbstverständlich das ich ihm als Überraschung "Sein" Hochzeitsauto an diesem Tag vor die Tür stellte.... die Überraschung war gelungen und bestes Hochzeitswetter der Dank. Der Käfer wurde mit Blumen schön geschmückt.. wenn das mal kein tolles Motiv für Hochzeitsfotos ist. Wie auf jeder Hochzeit gibt es leider immer einen Idioten, hier in Form eines Trauzeugen, der vor der Meute meint er müsse ganz besonders witzich auffallen indem er sehr vehemment versuchte einen Pappmaché-Klapperstorch am Hochzietsauto zu drapieren... warum hatte ich Blödmann auch den schicken Gepäckträger drauf gelassen??? Stumpf durch die Latten aufs Dach geballert, den Fuß natürlich Wassergeschützt mit Alufolie umschmeichelt und prima hin und hergejuckelt bis der Storch fast gekotzt hat, ließ das Käferchen an dieser Stelle seinen Lack fast bis auf die Grundierung. Is ja wurscht und nurn olles Auto, dazu nichmal das Eigene ... ich hätte ihm an Ort und Stelle eine quer durch die Zähne schieben sollen un seinen renitenten Blagen gleich mit, die den Rest übernahmen,  aber was läßt man nich alles an solch einem leidensfähigen Tag über sich ergehen, ne??? Ich hab bei manchen Dingen wirklich ein fieses Gedächtnis und ich bekenne mich zu der These das man sich immer 2 mal im Leben sieht... ich kann für ihn nur hoffen das er dann ein offenes Cabrio dabei hat *ggg*









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Irgendwann rief Rene mich an, er sucht ne günstige Fuffi Vespa für sich und Katja zum Brötchen holen.. und lustig muß sie sein, ich soll mir was einfallen lassen ich hab freie Hand..
DAS sind die schönsten Schraubermomente.-))
Clemens hatte noch ne Fuffziger stehen mit gebrochenem Lenker, egal Lenker hatte ich, also abgeholt die Rübe und bischen geschnitten, bischen Farbe, paar lustige Teile, ne coole Sitzbank.. die Sitzbank is eh immer für mich das A und O an ner Vespa..mag daran liegen das ich die Dinger wie auf dem Foto beruflich herstelle :-))
Ich gab da richtig Gas an dem Ding optisch, war ich Rene auch schuldig, schließlich hatte er nochwas gut durch den Käferkauf...







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2001, es war das letzte D-Mark Jahr,  kamen die Bestreiter des Fusseltunings auf die Idee des besseren Schlafkomforts auf Veranstaltungen. Ich wurde zu alt für Übernachtungen im Zelt... die Knochen:-)) Bestattungsanhänger mußten her... mein ehemaliger Mitstreiter mit Schreibtischjob fand seinerzeit ein Doppelangebot einer Gemeinde auf der Himmelstaxi.de wo 2 dieser Anhänger gegen Höchstgebot abgegeben werden sollten... 2001 waren die Dinger noch überschaubar günstig und so bekam man nach leichter Manndeckung und täglichem nerven den Zuschlag...ich bekam den älteren der Beiden zugesprochen, einen Westfalia Bj. 1964... den ich in den nächsten Wochen zum kleinen Wohnwagen ausbaute unter der Prämisse das Bett jederzeit zu entfernen um ihn als normalen Hänger nutzen zu können.die nächsten 5 Jahre zogen wir mit den Dingern hinter den Autos auf jedes Treffen... ich bin mir ziemlich sicher das wir damit einen betrachtlichen Trend losgetreten haben, plötzlich wollte jeder son Ding und die Preise zogen stramm an..






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Der Trend geht ja meißt zum 2. Modell... oder so... es war Feiertag, das Telefon klingelte früh und riss mich aus dem Schlaf... irgendwie rotzfrech... Sven aus Rheinhessen hat 3 Orte weiter von mir eine Westfalia Leiche Bj, paarundfünfzig aufgetan die zu verkaufen sei, ob ich mir die heute mal ansehen könnte... aha...hmnja gut, mach ich... sollte 500€ kosten.. ich also hin und da ich eh schon schlechte Laune hatte hab ich gehandelt bis aufs Messer... für Sven, nicht für mich, man ist da ja ganz Freund und legt sich ins Zeuch... selbstverständlich.. ein Rückruf ins Bundesland der Weintrauben ... für 250 isser dir, ich muß ihn aber gleich mitnehmen für den Preis,Zustand is gut, nix durchgerostet, stinkt wie sau, stand im Hühnerstall, mußte ordentlich ausdampfen..  Kohle hab ich bei, willst du ihn haben????  "Ja"... ertönte es am anderen Ende...
Gut, es war Feiertag morgen ziemlich früh... die Reifen waren mit Sicherheit noch die Erstausrüsterqualität... Elektrik? Nö... oh und Kennzeichen ? Selbstredend, glänzten durch Abwesenheit.. was macht man nich alles in seinem jugendlichen Leichtsinn.. den Koffer an den Zigeunerhaken getüddeelt und ab ... mehr sach ich nich.-))))
Ich will das jetzt nich breitlatschen , nervt auch sowas, jedenfalls meinte Sven er müsse erstmal in Urlaub fahren.. nach dem Urlaub hatte er keine Hängerkupplung und am Käfer fehle die ja auch noch.. kurzum, er hatte wohl genug zeit sich reichlich Ausreden einfallen zu lassen sich aus der tatsächlichen Abnahme der Leiche rauszuwinden.. erfolgreich... nachdem ich 6 Wochen nix mehr von ihm hörte wechselte der Hänger für den Einstandspreis nach Fulda zu Clemens, der ihn mit Handkuss nahm... ratet mal was ich seitdem mit Sicherheit nicht mehr mache??? Jepp... :-)) 




Sven is entweder Einer mit guten Nerven oder aber mit früher Alsheimer... hatte der echt den Arsch in der Hose mich Jahre nach dieser Odysee anzuhauen ob ich nich nen Leichenhänger für ihn wüsste... na gut, dachte ich..
ich wußte tatsächlich Einen... Seinen:-))
Clemens wollte den eh aus Platzmangel wieder abstossen,er hatte mittlerweile auch mehr als Einen von den Dingern,  da bot es sich also an sich von Sven mal richtig für den Scheiß entlohnen zu lassen, den er da mit mir getrieben hatte.. wie schon erwähnt stiegen die Preise von den Dingern gut und Clemens hatte das Teil ja auch bereits zugfertig gemacht... der Deal lohnte sich für Clemens und mich... herrlich... und ich glaube bis heute weiß er nich das es sich um denselben Hänger handelt den er hätte für einen Bruchteil kaufen können ein paar Jahre früher... wenn er das hier lesen sollte isser zumindest jetzt im Bilde:-)) Schön :-))
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Mit Fusseltuning lief es gut, in der neuen Heimat ebenso... und wir wurden von den Kübeljungs gefragt ob wir nicht Lust hätten an der Techno-Classica in Essen mit einem Clubstand in der VW Halle teilzunehmen.. na, diese Einladung klang doch mal gut und wir folgten ihr gerne zur Vorbesprechung... die war lustig und zum flennen zugleich... herrje, alle dasselbe Hobby und doch geistig meilenweit auseinander.... und da es in meiner Natur liegt irgendwie immer zu sagen was ich denke, konnte ich auch diesmal meinen Mund nicht wirklich halten, was bei Einigen zwar offene Ohren fand, Kollege Ingo , der neben mir saß, ein Sesselfurzer vor dem Herrn, der dieser legeren Besprechung in Hemd, Zwirn und Kulturstrick beiwohnte, irgendwie veranlaßte Wetter gegen die Fussler zu machen und Tage danach begann per Mail alle teilnehmenden Clubs über unser Schaffen, unsere Peinlichkeiten und natürlich dem nicht standesgemäßen Umgang mit altem Blech eindringlich zu informieren... blöd war nur, das wir ebenfalls im Mailverteiler steckten und alles aus erster Hand mitverfolgen konnten... herrlich was da abging... nur nicht für uns... Joche, der Schirmherr und Alleinherrscher über die Vergabe der Clubflächen bekam kalte Füße und lud uns kurzerhand 2 Wochen später wieder aus...schad eigentlich, aber so angefixt wurde für uns das Thema TC zur Challenge... nun war man ja fast 20 Jahre in der Szene unterwegs und kannte den Ein oder Anderen... es kam wie wir es uns erhofft hatten, durch Schützenhilfe von Jörg und Pierre, doch noch einen Stand zu ergattern... nicht in der VW Halle, sondern unten in einer der anderen Oldtimerhallen in denen sich weitere Clubs versammelt hatten... Damals versprach ich im Vorfeld, wenn wir tatsächlich teilnehmen würden, würde ich nen K70 ordentlich versauen und ausstellen, als Dank für Ingos Einsatz der ihm sehr am Herzen lag... und da ich ja ein dankbarer Mensch bin und auch tue was ich sage wurde in der Enge der verbleibenden Zeit schnell so ne Pisskiste ersteigert.... was kann man aus so einer automobilen Grotte machen???? Klar, breit, Pick -Up, Grundierung und 70er Jahre Tuning... so zogen wir 2004 mit unserem ersten Fusseltuning-Stand auf die Techno Classica nach Essen, ein herrlicher Auftritt, der Rest davon ist Geschichte:-))))
 

So, in traumhaftem Originalzustand, vom Verkäufer ohne Bilder aber mit guter Beschreibung, ersteigerte ich den 90PS Wagen für angekratzte 300€



Rund 4 Wochen später wars dann geschafft....

kaum 6 Wochen später sah er dann so aus, mit 10 und 12x15 Centerlines die ich mit Reifen ebenfalls bei ebay ersteigerte,nagelneu,  in falscher Kategorie und Schreibfehler für etwas über 150€ Danach wurden dann die Radläufe gebaut...





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Der K70 hatte seine Aufgabe erfüllt, fahren wollte ich den Wagen nie, nur bauen.. so kam es das er gehen durfte... den Grund dazu lieferte Armin, der 1.Mai 2004 zu mir in Hannover an den Stand kam und sagte...." Du kannst den Fridolin jetzt haben wenn du magst. Ich frag dich zu allererst, weil du all die Jahre immer drangeblieben bist und nach dem Auto gefragt hast, es ist etwas Arbeit dran, ich mags nicht mehr machen.." Auf dieses Gesprächt hatte ich 15 Jahre gewartet, als ich Armins Fridolin das erste Mal auf seiner Jungfernfahrt auf einem Buggytreffen im Rheinland sah und weil das Ding völlig geil aussah zu seiner Zeit sagte ich zum Armin solltest du den jemals hergeben, sag bitte Bescheid, ich nehm den dann ... Das ist genau das was ich an Menschen schätze und was den harten Kern der VW Szene so liebenswert macht, das die Leute zu ihrem Wort stehen und es kein rumgeeier gibt wie bei so manch gehypten Szene-Eintagsfliegen mit dem Drang nach der schnellen Mark und er ultimativen Gewinnmaximierung. Wir waren uns nach 3 Sätzen handelseinig, 3 Tage nach Hannover fuhr ich Probe und machte den Deal perfekt...Ich hatte tatsächlich endlich einen Fridolin:-))) Ich wollte um 1986 schon einen haben ud suchte recht intensiv nach einem passenden Fahrzeug... damals haben mich alle für völlig bescheuert gehalten, was ich mit soner Müslifresser Auslieferreuse , pottehäßlich und doof den wolle... tatsächlich gab es in Frankfurt damls ein paar von den Dingern die von Alternativläden mit Fingerfarbe verschönt wurden und in denen nach Patchuli müffelnde, langhaarige Zeckenzüchter Dinkelbrot ausgeliefert haben. Das brachte dem Wagen nicht den besten Ruf in der Welt der VW begeisterten, aber da mir schon immer das gefiel was nicht jeder hat, blieb ich am Ball... und kann mit Stolz sagen, ich hatte son Teil und hatte geile 10 Jahre damit 2,8ltr. Hubraum ca. 160 Ps und über 200km/h schnell, stets mit offener Schiebetür auf deutschen Autobahnen unterwegs verfluchte mich öfters mal ein 316i Steuermann der "Kappe- verkehrt -Fraktion " den ich aus Rache berghoch von der linken Spur beamte, weil ich mich nicht gerne mit ausgestrecktem Finger vor seinen Freunden auslachen lassen wollte... ätsch!!!












Nach 5 Jahren bei mir im gut genutzten Betrieb,auf vielen Treffen im In und Ausland ,wurde der Fridolin von einem Profi komplett durchgeschweißt und später auf Subaru Turbotechnik umgebaut. Lackierfertig wie auf dem 2ten Bild trennte ich mich aus verschiedenen Gründen 2013 von dem Wagen. Er ist in Deutschland und in der VW Szene geblieben.. hoffe ich...
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Mit Jörg aus Kassel verstand ich mich ab unserem ersten Kontakt super und es entstand eine tolle Freundschaft. Durch immer neue Leute die einen begleiten entstehen auch neue Konstellationen.. so kam es das sein längster Freund eine neue Beziehung einging, die kurz darauf unbedingt Kübel fahren wollte...und sich sollte den im Fusseltuning Style umsetzen...
Schon die Besorgung des Objekts der Begierde war wieder so eine typische Aktion... Das Ding stand hinter Berlin.. die 2 hatten kein Zugfahrzeug. Hänger sowieso nicht... gut, also Hänger an den Omega und zu dritt ab durch die Mitte.. wie nich genug Geld dabei? Das Ding soll 3500€ kosten 1000 hatten die 2 gerade mit.. für nahezu jeden Anderen wäre dir Tour hier morgens um 6 bereits beendet gewesen.. aber als Selbstständiger den ganzen Kram nochmal planen? Außerdem hatten die beiden einen einwandfreien Leumund, also die Kohle vorgestreckt. Die Tour war lang, sehr lang.. länger als sie hätte sein müssen, denn der Ortskundige schickte uns einmal rund um Berlin... wir waren alles in Allem 27 Stunden unterwegs.. *puh*
Der Kübelkauf selber war mal wieder eine Story wie sie Schenkelklopfender nicht hätte sein können... Der Verkäufer war ein supernetter Kerl, der Kübel war klasse und hatte nen super Zustand, Schräglenkerfahrgestell und so weiter tolles Ding und dafür eigentlich ein fairer Preis, den man natürlich als Käufer nicht zahlen will.. also Mängel gesucht.. ich hab früh gelernt bei Fahrzeugen die Fahrgestellnummern und die Papiere zu überprüfen... Fahrgestellnummer.. hallo? Haaaaaloooooo.. hm.. wie sie sehn, sehn sie nix... aber DAS sehn sie ja selbst, nich??? Weg... einfach weg.... rausgeflext... jaja, die Augen des Verkäufers unbezahlbar... hat der Tüv nie gemerkt weil nie nachgeschaut.. Typenschild war ja da.. der wilde Osten eben :-)) Ich überzeugte den Jung uns das Ding besser billig mitzugeben als sich noch mit den nächsten Interessenten rumzuschlagen und bei Kaffe und Kuchen durften wir uns Geschichten seiner mobilen Vergangenheit anhören die meine Historie stellenweise echt toppen konnten... ein Bruder im Geiste!!! Ob geklaute oder vom Bruder kaputtgefahrene Motorräder oder ein Auto was er offiziell in einem Autohaus kaufte und was aber geklaut war.. herrlich... nach der Kaffeestunde luden wir den Kübel für 500€ auf und fuhren heim... die Heimfahrt wurde kreativ und zur Umbauplanung genutzt... mein Geld wurde nicht gebraucht, auch prima.. mitten in der Nacht kamen wir in Richtung Wetzlar und da die 2 ja bald wieder arbeiten mußten wurde der Kurierwagen bei mir zwischengelagert..
Von wegen. Das Ding blieb einfach bei mir stehen und ich hatte somit den Umbau am Hacken.. außer einem Samstag an dem wir mal zu  dritt gechraubt haben , durfte ich mal wieder alles alleine umsetzten. Die beiden hatten halt alle Hände voll zu tun mit frisch verliebt sein... schlimm was man sich da als befreundetes Paar alles anhören muß, was immer mit dem Satz endet.. aber behaltet das bitte für Euch... ich weiß seitdem wie sich ein Geheimnisträger fühlen muß.. du wirst in deinen eigenen 4 Wänden runtergesaut und mußt dir Scheiße anhören die nicht stimmt und beißt dir fast die Zunge ab, während sich der andere Part schön ins Treppenhaus verpisst um nich aufzufallen... das war DIE Schlüsselszene die das Projekt und die junge Freundschaft zum Bruch brachten... bezahlt wurde natürlich nur ansatzweise, das Bamberger Schießen hatte sich ja schon eingemietet bei mir.. :-)) Mit langem Atem den ich dabei haben mußte, kaufte ich nach einiger Zeit den mittlerweile sinnlos zerfledderten Kübel wiedermal selbst, baute ihn fertig und konnte ihn zumindest kostendeckend an einen Fan weitergeben .., er ging zu Jörg ans Rheinufer... mit den Jörgs hat das irgendwie immer gut geklappt:-)) Er hatte den Kübel einige Jahre bis er ihn veräußerte und er letztendlich als ebayschlampe mehrmals durchgereicht wurde.. und wider aller Beschreibungen die die letzten jahre durchs Netz gegeistert sind. Ich bin derjenige der den Kübel gebaut und ihn in den Zustand auf den nachfolgenden, von mir kurz nach Fertigstellung geschossenen Bildern versetzt hat, Punkt!!!









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