Rekordnutte

Die Rekord-C-CarAvan Nutte...,


.... als ich 2008 den goldenen C Rekord Kombi kaufte, den ich so lange suchte, bekam ich kurz drauf, wie sollte es auch anders sein, ein weiteres Angebot über einen 3 Türer Caravan... immer dasselbe, jahrelang nix und dann wirste zugeschissen mit dem Kram... Und ausgerechnet dieser hier war 2007, als ich ihn bei To in Hamburg das erste Mal sah, der Grund warum ich wieder unbedingt einen haben wollte... was jetzt folgt ist wieder so eine der Storys die man im Hobby nicht wirklich braucht, die es aber so abwechslungsreich macht. Nach Absprache mit dem Stephan , dem der Rekord ja mittlerweile gehört , der ihn fertig gebaut hat, getüvt und fährt, schreibe ich in dieser Rubrik die Entstehung des dicken Dinges für Euch auf bis zum Termin der Übergabe an Ihn... . Ich hatte als ich noch Blog schrieb in Echtzeit über den Aufbau berichtet, aber das wurde lange gelöscht... kein Problem, über 1000 Bilder wurden über fast 2 Jahre geschossen.... 8qm. Blech verbraten, 2 -20kg Flaschen Gas durchs Gerät verbrannt, ettliche Trenn und Schleifscheiben verballert...Schweißprimer,Dichtmasse und Rostschutzfarbe waren tägliche Begleiter....
Aber der Reihe nach...
To wollte aus Kostengründe da gerade frisch Vater geworden den Bomber wieder loswerden incl. einem 2. als Schlachter... fairer Preis. Vom Grundzustand kannte ich den Wagen und bewertete ihn auf 3, 3 minus, also ein Dailyoldtimer mit H fürs Geschäft zum Kundenbesuch... das war der Plan... To"s Werkstatt des Vertrauens, (die es zum Glück nicht mehr gibt.... manchmal ist das Leben wirklich gerecht.. ) machte ihm einen Kostenvoranschlag von 800€ für die entsprechenden Tüvmßnahmen..... das reichte er mir so durch und ich gab das in Auftrag. Den Wagen wollte ich dann fertig gemacht mit neu Tüv in Hamburg abholen, zu Hause ummelden fahren, fertig. Denkste..., nicht nur das der windige Klaus, der Betreiber der ehemaligen Werkstatt plötzlich über 2000€ für die Reparatur haben wollte, (ich hab mir den Wagen jetzt erst mal richtig angeschaut.. )  es dauerte auch noch ewigst.. naja, das war ich ja schon gewohnt. Wir einigten uns auf 2000€ von denen To aus lauter Peinlichkeit vor dem Treiben seines Kumpels 400€ übernahm . Supernetter und fairer Zug..
D-Day, es zog mich nach Hamburg. parallel kaufte ich in Berlin einen Autotrailer, den mir der Besitzer nach Hamburg brachte, praktisch!!! Und ein nettes Wochenende mit Freunden gehabt...... dann stand ich endlich vor dem Rekord und mich traf der sprichwörtliche Schlag.. was haben die blöden Pisser mit dem Auto gemacht???? Horror... scheiße und verflixt... mal abgesehen davon das der Bock mit ziemlch großer Wahrscheinlichkeit die letzten Monate bei "Lost Highway" in Hamburg als Werkstatthure im Winter mißbraucht wurde, da alles grundierte wieder voll am rosten war, haben die die Kiste rundrum versaut und scheiß gemacht den ich nicht bestellte..Klaus, der Schmierlappen von Chef dieser U-Bootswerft nuschelte sich um Kopf und Kragen und blöderweise hatte To schon ne Woche davor komplette bezahlt. Der Wixer hätte von mir nicht einen Cent bekommen und ich hätte das Auto nicht mitgenommen... .Ich bin mir bis heute zu 100% sicher, das der Tüv Prüfer entweder 2 Augenklappen an dem Tag trug oder aber bei der Prüfung gar nich dabei war... Ich werde öfters mal gefragt ob ich nich nen tolleranten Tüv kenne ? Seitdem kenne ich und schicke alle Leute die mir diese Frage stellen nach Hamburg in den Ausschläger Weg 200 zum Tüv Hanse, die Jungs sind die Besten... warum??? Nun, im Laufe dieses Berichtes werdet ihr es erfahren und könnt euch von den Prüfqualitäten oder der lapidaren Einstellung dieser Prüfstelle gegenüber technischer Zustände ein eigenes Urteil bilden :-)))  Jedenfalls war es mir nach dieser Nummer unmöglich das Teil bei mir zu Hause in diesem Zustand auf H zuzulassen... die hätten mich gefragt ob ich sie noch alle hab und auf der Stelle erschlagen.... also was tun?? Ich entschied mich das Pissding mit Verlust zu verkaufen. Immerhin war der Bock technisch recht gut, der Motor war gesund und der Wagen schaltete und bremste... o.k, mehr is an nem Opel ja auch nich dran:-)) Das der Wagen ne höchst seltsame Strassenlage hatte, schrieb ich den Ballonreifen und der alten Technik zu , ich wußte es zu dem Zeitpunkt einfach nicht besser :-)) Interessenten gab es, aber es lief zäh... ich habe mich am Ende sogar überreden lassen als Kaufentscheidung beide Kotflügel vorne abzuschrauben um die A-Säulen sehen zu können... es verlief sich eigentlich zu meinem Glück im Sand, die Kiste wollte so erstrecht keiner .. was war denn so schlimm daran?
Nun, stellt euch einfach vor ihr kauft ein Auto, keine Schönheit, aber auch nicht schlecht. Ordentlicher Gesamtzustand mit Arbeit, ner Beule im Kotflügel, durchgehendes gebrauchtes Lackbild, Obenrum andersfarbig, also nen 2 Toner... mit etwas Arbeit als Alltagsoldie einsetzbar...
Und heraus kommt nach 2000€ Werkstattrechnung sowas...

los gehts:-))



Als der Wagen bei Lost Highway auf der Bühne stand zum Anschauen, hatte ich diesen Bereich in Augenhöhe.. da war ein Bläschen unter der draufgerotzten Grundierung.. ehrlich, ich hab nur ganz leicht gedrückt ... und der Zeigefinger war weg..,
da war ich bereits bedient... und hatte den Rest noch gar nicht gesehen:-))

Mit ganz grober Kelle und wenig Lust..



Ich habe keine Ahnung was die mit dem Kotflügel angestelt haben, könnte aber wetten das da irgendwie nen werksinterner Unfall beteiligt war, denn schlecht war der ursprünglich nicht. Dann aber schon..





















Und als einzies Highlight , aber leider nicht komplett hatte er den seltenen originalen Dachgarten... ..


Verkaufsargument.... Kotflügel entfernt um die Substanz der A-Säulen zu begutachten.. das war auf den ersten Blick gar nich mal so schlecht... im Nachhinein war es sicherlich gut, das ich das Auto in diesem Zustand nicht verkaufen konnte, wer weiß was das alles nach sich gezogen hätte...

Jedenfalls ging mit dieser Aktion ein Vorgang los, der mich einige Zeit in Anspruch nehmen sollte, denn was sich da unter der homogenen schwarzen Überzugsschicht am Unterboden verbarg, hatte ich im Traum weder vermutet noch erwartet...



Das waren schon irgendwie faszinierende Anblicke was sich einem in jeder Ecke so bot....
da war für jeden was dabei...







Als To den Wagen in dieser vertrauensvollen Werkstatt abgab, war eine der angesagten Hauptarbeiten die neu zu buchsenden Achsen... ein komplettes Buchsenset war besorgt und lag im Auto... leider hat es , aus welchen schwindligen Gründen auch immer, das Ensemble nicht ins Fahrwerk geschafft. Man meinte die wären noch gut, das meinte nach Aussage des Chefs auch der Tüv... was dieses Werkstattwindei daraufhin veranlasste meinen neuen Buchsensatz einfach mal zu verkaufen... wech war er.... vorrübergehend, nach 3 Monaten und 10000 Worten hessisch bekam ich einen Satz geschickt... das konnte ja nun so nicht bleiben...



Nachdem ich die Kiste ca. ne Stunde auf der Bühne von unten bestaunt hatte, dachte ich, naja, hilft alles nix, mach halt was draus, am Besten was Lustiges... das kann ich ja ganz gut und die nächsten 2 Tage hatte ich da so ein bis zwei Ideen....


Da waren doch tatsächlich vom letzten Buggyprojekt noch ein paar Räder übrig.. hmmmm, sollte man mal versuchen???

mal drangestellt, mehr ging noch nicht , der Lochkreis war ja falsch...


10x15 mit et minus 50 und 295-50-15er Bereifung kommt ganz fett befand ich, der Kombi is eh groß, da darfs auch ein wenig mehr Rad sein...

und vorne? Da gabs passend zu hinten geänderte Felgen in 7x13 et minus 30 mit 215-50-13
Das war damals sozusagen die Standartbereifung der Albar Buggys aus der Schweiz....
kommt doch nett auf dem Ding und so entstand langsam die Kreation der Kreatur...

flott wurden Lochkreisadapter von 4x100 auf 4x130 beorgt um die Räder montieren zu können... ich wollte ja sehen wieviel da verbreitert werden mußte...




Fett... wer genau hinsieht kann das Twingo Faltdach bereits entdecken, das war eine der ersten Arbeiten...
wenn ich den Bock schon versaue, dann bitteschön mit Sonnendach...hier noch in Evolutionsstufe 1 also in Originallänge... das sollte sich allerdings nochmal ändern ...

Blechteschnisch hatte ich natürlich auch ein paar Ideen die ich obenrum sofort umsetzte, nich das die wieder vergessen werden...die Opel Lieferwagen gefallen mir gut.. also Rübe zu hinten... 





Da waren wir doch schon einen guten Schritt weiter... und es waren noch genug Ideen übrig ...
weiter gings im Text... in diesen Tagen hatte das Schweißgerät wenig Zeit zur Abkühlung ..
































....und genau in diesem Stadium verließ mich der Dicke in Richtung Hannover wo ich ihn zum Stephan aka Harry Vorjee verkauft und geliefert habe... es war ein kleiner Tropfen der mich hat meine Arbeitsgeräte weglegen lassen... als ich eigentlich einmal mit dem Schweißgerät ums Auto war, alles abgedichtet und grundiert hatte wollte ich die Achsen ausbauen und neu buchsen.. und da war dann tatsächlich noch die Aufnahme verrantzt...

-to be continued...